Freitag, 18. August 2017

Odysseus auf Durchreise


Es gibt ein neues, absolut episches, Erzählprogramm, das ich zusammen mit der wundervollen MARIOU gestalten darf: 



Wer meint, alles Lesenwerte über Odysseus hat ohnehin Homer bereits geschrieben, der irrt sich!
In "Odysseus auf Durchreise" kommen endich einmal alle Frauen zu Wort, denen der berühmte Held unterwegs so begegnet ist: von Penelope (die er vorsichtshalber zuhause zurücklässt), über die schöne Helena, die vegane Kirke, seine tote Mutter oder die wilde Skylla, bis hin zu Melantho (und noch mehr) reicht dieser etwas andere Reisebericht.

WICHTIG: Das Programm ist ausgelegt, dass es ganz unkompliziert an Schulen gespielt werden kann. Wenn Sie also Interesse daran haben, Odysseus und seine Frauen ins Klassenzimmer zu holen, nehmen sie einfach Kontakt mit uns auf!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Die Unsichtbare - ein Schreibversuch

Der Sommer ist da, es sind Ferien - und endlich habe ich (neben zahlreichen anderen Projekten, auf die ich mich schon unheimlich freue!!) auch wieder den Kopf frei, um einfach so drauf los zu schreiben. Aktuell sind es alleridngs weniger Märchen, die bei mir herumgeistern, sondern einfach mal was anderes. Hier der Beginn; ich bin selbst schon gespannt, in welche Richtung sich diese Geschichte weiterentwickelt. Einfach so - zum Spaß.


Grau und grün flog die Landschaft an ihr vorbei, ein hypnotischer Wirbel aus torfigen Hügeln und schwarzen Seen unter einem grauen, schweren Himmel. Sie wusste nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs war, wie lange sie jeden Stein unter den Rädern der Kutsche nur noch als dumpfen Schlag spürte, der es ihr unmöglich machte, etwas zu lesen oder gar eine Handarbeit anzufangen. Mit den Mitreisenden, die hier und da zugestiegen waren, und lediglich einen fragenden Blick auf ihren Gehstock geworfen hatten, hatte sie kaum ein Wort gewechselt.

Was hätte man mit einer wie mir auch reden sollen. Ich weiß, wie ich aussehe, dass ich keine „elegante Erscheinung“ bin oder einen Hauch von „Großer, weiter Welt“ an mir habe. Ich saß nur stumm in meiner Ecke im Wagen und starrte auf die Landschaft hinaus. Wohin meine Gedanken flogen, geht niemanden etwas an. Was ich zu sagen habe, interessierte keinen – also warum hätte jemand sich die Mühe machen sollen, mit mir eine Konversation zu beginnen. Hätte jemand mit Jane Eyre zu plaudern begonnen, als sie auf dem Weg nach Thornfield war? Wer hätte also mit Mildred Wiseman reden sollen, während sie auf dem Weg nach Castle Mar war.

Seit der kurzen Rast zu Mittag, bei der man ihr lediglich eine ranzig schmeckende Pastete und schalen Wein vom Vortag vorgesetzt hatte, hatte sie den Wagen nicht mehr verlassen. Der Kutscher hatte offenbar eine Vorliebe für den schlechten Wein des Wirts gehabt und es nach der Rast kaum noch auf den Kutschbock geschafft, während allein die Pferde offenbar sehr zufrieden mit ihrer Verpflegung waren und fröhlich weiter trabten ohne auf die Lenkversuche ihres Herrn zu achten.

Müde starrte ich aus dem Fester und fragte mich, wie lange es noch dauern würde, bis wir endlich Castle Mar erreichten. Ich hatte wenig Lust, noch eine weitere Nacht in einem Gasthaus an der Straße verbringen zu müssen, zumal ich ohnehin kaum mehr ein paar Pfund bei mir hatte und auf den Genuss ungewaschener Bettwäsche durchaus verzichten konnte; außerdem freute ich mich darauf, endlich meine neue Stellung anzutreten. Egal wie anstrengend die Arbeit sein würde, es war etwas Neues, ein Hauch von Freiheit, den ich nach den langen Jahren in St. Claires nicht vorüberziehen lassen wollte. Allerdings hatte ich kaum Einfluss auf den Zustand der Straße und meines Fahrers und mir blieb nichts anderes übrig, als mich gottergeben beidem anzuvertrauen und auf das Beste zu hoffen.
Nachdem ich mit etwa neunzehn Jahren mein Elternhaus verlassen hatte, um für ein paar Monate bei einer bekannten Familie als Gouvernante tätig zu sein, ehe sie nach Wien zurückzogen, hatte ich mein Zuhause nicht mehr betreten; wahrscheinlich fiel es mir deshalb so leicht, die vertraute Enge von St. Claires gegen die unbekannte Weite einer schottischen Grafschaft einzutauschen. Ich weiß, dass mein Vater froh gewesen war, mich endlich aus dem Haus zu haben, immerhin war es ihm immer ein bisschen peinlich gewesen, wenn seine Gäste mich zu Gesicht bekamen – und so sehr ich mich auch bemühte, ich konnte mich nicht vollkommen unsichtbar machen. 


Über Ideen, konstruktive Kritik oder schlicht Feedback würde ich mich freuen :) 

Montag, 19. Juni 2017

Ein Trailer zum Buch - Culm 27 v.Chr.


Es gibt ja üblicherweise Trailer zu Filmen - aber diesmal auch zu einem unheimlich mitreißend spannenden Roman!! Ein antiker (keltischer) Blick vom Kulm herab auf eine Welt, die gerade dabei ist, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

...und ganz am Rande - ich habe in dem Trailer mitgewirkt...



Donnerstag, 25. Mai 2017

Ruhm und Ehre für den König - Grazia 2017

Es freut mich an dieser Stelle unheimlich, dass der Roman "Ultimus Ultimorum" nicht nur inzwischen einige LeserInnen gefunden hat, sondern auch den GRAZIA Ehrenpreis der Stadt Graz 2017 gewonnen hat!

Samstag, 15. April 2017

Der König im Radio


 Um unseren Roman zu promoten, hatten wir auch die Gelegenheit, im Radio dieses spannende Projekt vorzustellen. An dieser Stelle ein herzliches DANKE an Antenne Steiermark!


 ...und hier nun ein Einblick in das Interview aus Schülerinnen-Sicht :)

Ich war sehr aufgeregt, denn am Dienstag dem 28.3. 2017 sind wir (damit meine ich mich, also Laura S., Lando-Liv delF., Rania M., Frau Professor W. und meine Mama) zur Antenne Steiermark gegangen, um ein Interview über unser tolles Buch “ULTIMUS ULTIMORUM“ zu geben.
Wir, die 3c Klasse, haben dieses Buch geschrieben!
Dort war es sehr spannend und es lief alles gut. Anfangs, als wir den gläsernen Raum betraten, hat sich keiner so wirklich getraut, in das Mikrofon zu sprechen. Aber mit der Zeit ging es sogar sehr gut. Wir haben auch jede Menge nette Leute getroffen. Zum Beispiel einen echten Nachrichtensprecher. Wir standen auch in einem Raum, in dem gerade live gesendet wurde. Ich war noch nie in einem so großen Raum, in dem so viele Leute gearbeitet haben.
Laura S.


Es ist endlich soweit ,ich bin im Antenne-Studio... so ein riesiges Gebäude! Ich bin so aufgeregt. Werde ich mich versprechen? Sind wir schon live?!
 
Das also ist der Aufnahmeraum. Wenn die Theke rot leuchtet, nehmen wir auf, wenn sie grün leuchtet, wird Pause gemacht. Hinter uns ist Markus Dietrich, er nimmt auf. Wir sind dran! Gott sei Dank sind wir nicht live... Ich bin so aufgeregt. Warum? Jemand von uns soll etwas über unser Buch erzählen. Laura, Rania bitte einer von euch... wieso geht ihr nicht ans Mikrofon? Na gut, ich mache es... ich bin die Erste. Wieso tue ich das nur? Warum ich?! Warum nicht Laura oder Rania? Haben sie auch Angst?  
...Das war ja gar nicht so schlimm, wie ich dachte, im Gegenteil, es war voll lustig. Nächste Frage... niemand traut sich. Ok,ich mach es noch einmal. Das war so lustig! Er könnte ruhig noch ein paar Fragen stellen. Wieso ist die Zeit so schnell vergangen!?
Markus und seine Kollegin sind wieder live. Wir dürfen sogar zuhören ,wie cool ist das denn? Alle hier sind sehr nett. Wie viele hier wohl arbeiten? Oh, wir machen noch ein paar Fotos! Vor der Antenne-Wand.
 
Wann wird das Interview gesendet? Wie wird sich meine Stimme wohl anhören...? Werden alle zuhören? Meine Gedanken drehen sich im Kreis... ich glaub ich komm wieder!
   
Lando-liv del Fabro

Mittwoch, 22. März 2017

Der König an der Uni - Ein Erfolg!

Es ist geschafft! Die Romapräsentation an der Uni war ein voller Erfolg! Die Schülerinnen und Schüler können auf sich und ihr Werk wirklich stolz sein! :)
...und hier nun ein paar Impressionen... 


Der Hörsaal war richtig gut besucht!
 Viele spannende Texte wurden vorgelesen...

Und zum Abschluss gab es eine spannende Diskussion zwischen den Autoren des heurigen Buches und den "erfahrenen" Schreiberinnen und Schreibern des letzten Jahres.

sämtliche Fotos von Gerald Schutting, 2017
Danke an alle, die da waren und dieses Projekt unterstützt haben!

Mittwoch, 15. Februar 2017

Unser Roman auf der Titelseite!!

Das war heute eine Überraschung, als ich den Artikel über den Roman, den meine Klasse im Deutsch-Unterricht verfasst hat, nicht bloß IN der Zeitung, sondern gleich auf der Titelseite entdeckte!
meine Woche Graz vom 15.2. 217
 ...aber so ein tolles Projekt verdient es auch, richtig groß rauszukommen! :)